Nikrobiologische Therapie


Die mikrobiologische Therapie dient der Stärkung des Immunsystems. Wie seit langem bekannt, ist der Darm das größte menschliche Immunorgan. Bei einer Immunschwäche liegt oft eine Dysbiose vor, d.h. durch Medikamente (v.a. Antibiotika), psychische Belastung, Schadstoffe und unausgewogene Ernährung kann es zu qualitativen und quantitativen Veränderungen der Darmflora kommen. Die Dysbiose macht sich oft durch Blähungen, Völlegefühl, Darmkrämpfe, vermehrten Abgang von Luft (Flatulenz), Verstopfung, Mundgeruch, Vitaminmangel, Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten und Neurodermitis bemerkbar.

Mit Hilfe von nützlichen Bakterien, die keine krankheitserregenden Eigenschaften besitzen, wird die Gesundung der Darmschleimhaut unterstützt, als Voraussetzung für ein intaktes Immunsystem.

Bei chronischen Erkrankungen sollte die Behandlung über mehrere Monate erfolgen. Sie führt zu einer Regulierung der Abwehrkräfte und einer Verbesserung des Stoffwechsels.

Die mikrobiologische Therapie bietet sich bei allen Krankheiten an, die mit einem gestörten Immunsystem einhergehen:

 Akute und chronische Infektionen

 Infekte der oberen Luftwege
 (Pharyngitis, Sinusitis, Bronchitis, Tonsillitis)

 Hauterkrankungen (insbesondere Neurodermitis)

 Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes
 (Blähungen, Verstopfung, Durchfälle, Reizdarm)

 Depression

Mikrobiologische Therapie

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Dr. med. Katja Yazdi Rad, Fachärztin für Allgemeinmedizin
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